Hallo Aron.
Ich habe/hatte genau das gleiche Problem. Da die Gaszähler wieder aufbereitet werden, kann es sein, dass das Auslesen des internen Magnetfeldes nicht mehr oder nur sehr sporadisch ausgelesen werden kann. Bei einigen dieser Modelle (meiner ist von 2005) ist das Magnetfeld so schwach, dass weder das im Gasleser verbaute Reed-Relais noch der Hall-Sensor das Magnetfeld detektieren.
Bei mir hängt der Gaszähler im Flur und ich bin tagelang rumgeturnt und habe den Gasleser in zig verschiedenen Positionen getestet, auch ohne Gehäuse. Keine Chance. Dabei musste ich immer wieder die Warmwassertemperatur hochdrehen, damit der Zähler läuft.
Nun habe ich selbst wenigstens bei Volllast wieder einen 130er-Puls.
Spaß beiseite. Wenn der Gazähler, wie bei mir, gar nicht funktioniert, bleiben dir m.E. nur 3 Lösungen, die alle auf dem ESP32-Microcontroller basieren und Bastelarbeit sind.
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Das Magnetfeld mit einem eigenen Hall-Sensor oder einem Magnetometer detektieren und über WLAN an deinen Home-Assistant-Server oder wohin auch immer schicken.
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Bei mir hat die Ziffer „6“ der letzten Rolle eine verspiegelte Fläche im „Bauch“. Die kann man mit der Reflexlichtschranke detektieren, die Umdrehungen zählen und damit verarbeiten. Dafür gibt es fertige Entwicklerboards.
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Du kannst die ganze Zahlenreihe per ESP32-Kameramodul aufnehmen und per KI und OCR in Zahlen wandeln. Das Projekt nennt sich „AI on the edge“ und ist sehr gut beschrieben.
Und nun kommt noch für mich die wichtigste Hemmschwelle.
Sorry, wenn ich etwas ausholen muss, aber über den nachfolgenden Punkt würde ich auch gerne von Expertenseite eine Meinung haben. Denn jetzt geht es ins Rechtliche und Versicherungstechnische.
Es gibt für den Pipersberg ein eigenes, kleines Auslesemodul, welches nur ein Gehäuse und ein speziell für diesen Zähler vorgesehenes Reed-Relais und ein Kabel mit offenen Enden hat. Das klippst man in die obere Aussparung.
Nun habe ich spaßeshalber mal bei meinem Messebetreiber nachgefragt, ob der mir so ein Teil zur Verfügung stellen kann, gegen einen kleinen Obolus, dachte ich. :-)))
Zitat: „Zur Entkopplung der Impulse zwischen Zähleinrichtung und Kundenanlage ist es notwendig, dass ein Trennschaltverstärker mit Ex-sicherem Eingang (z. B. Fabrikat Pepperl und Fuchs) eingebaut wird. Die Kontaktbelastung des Impulsgebers ist entsprechend (Ex)-i-Stromkreis nach VDE 0165 zu dimensionieren.“
Der Preis beäuft sich mit Montage durch eine zugelassene Fachkraft auf 290 €. Vorausgesetzt wird aber die Vorinstallation des Trennschaltverstärkers und die 230-V-Versorgung am Gaszähler, durch einen Fachbetrieb versteht sich. Diese Lösung schätze ich mal auf insgesamt ca. 800 €.
Das werde ich natürlich nicht tun, darum habe ich es auch nicht geschrieben.
Nun kann man sagen: „Wer viel fragt…“ und „Schlafende Hunde…“, „stimmt ja gar nicht für Gaszähler…“, „Wo kein Kläger…“ und und und.
Aber: Ich bin Mieter und somit fallen die Lösungen, die direkt mit dem Zähler Kontakt haben, auch wenn sie mit Kleinspannung betrieben werden, d. h. magnetischer Aufnehmer und wohl auch Reflexlichtschranke, aus versicherungstechnischen und (Miet)rechtlichen Gründen weg.
Das Eisen ist mir, in jeglicher Hinsicht, zu heiß.
Es bleibt für mich also nur die ESP32-Kameralösung, an der ich gerade arbeite.
Ich wollte gar nicht so viel schreiben, aber evtl. ist das für den einen oder anderen auch interessant.
Schöne Woche und viele Grüße